Sea of Thieves – A Pirates life for me

Allgemeines

Sea of Thieves, welches am 20. März erscheinen wird, scheint ein neues gelungenes Spiel für Casuals und Rollenspieler zu werden. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Action-Adventure-Videospiel, welches von Rareware entwickelt worden ist und von den Microsoft Studios veröffentlicht wird. Die Thematik des Spiel sind Piraten, diese spielt man selber in der First-Person Sicht.

An welche Zielgruppe ist Sea of Thieves gerichtet?

Sea of Thieves ist für jemanden, der nach einem realistischen und ernsthaften Spiel sucht, nicht geeignet. Es ist sehr casual gehalten und alles findet auf einer amüsanten Ebene statt. Schon der Trailer des Spiels zeigte, dass man als Spieler eine Spaß verstehen sollte. Trotz des humorvollen Hintergrundes darf das Spiel jedoch nicht unterschätzt werden. Es bietet selbst für die Erfahrenen Spieler noch eine harte Herausforderung.

Die Liebe zum Detail

Die Liebe zum Detail ist hier der springende Punkt, welcher zu Attraktivität des Spiel verhilft und dieses einzigartig macht. Sobald du zum ersten Mal in die Welt von Sea of Thieves eintauchst, erwartet dich eine überaus bunte Welt mit einem Comic-artigen Touch.  Eine wunderschöne Landschaft bestehend aus Holzhütten, Zelten und NPCs sorgt dafür, dass sich die Spielwelt nur umso lebendiger anfühlt.

Ein neuer Koop-Titel

Während es in Sea of Thieves definitiv möglich ist alleine zu spielen, wird dies selbst von den Entwicklern nicht empfohlen. Dabei ist der erhöhte Schwierigkeitsgrad der das Solo-Play mit sich bringt nicht der einzige Punkt. Sea of Thieves ist dazu da um sich mit Freunden Erinnerungen zu schaffen an die man noch Jahre lang denken wird.

Im Multiplayer zeigt das Spiel alle seine Stärken. Man bemannt als 4-Mann Crew eine Galeone. Bei einer Galleone handelt es sich um ein Boot welches schnell und wendig, aber immer noch robust und schwer bewaffnet ist. Da so ein Schiff im Vergleich doch relativ groß ist, wäre es eine qualvolle Arbeit so ein Ding allein zu manövrieren. Die Entwickler wollten damit das Teamwork der Crews stärken, da dies eine wichtige Eigenschaft in nicht nur Videospielen, sondern auch im Real Life ist.

 

Das Gameplay ist simpel aber überzeugend

Die beste Art im Spiel voranzukommen ist mit der Beendigung von Quests. Diese nimmt man an einem der vielen Häfen oder in der Waffenkammer des Schiffs an. Dann wird losgesegelt um Schätze auszugraben, Briggs zu kapern oder Karawanen zu überfallen.

Das Kampfsystem zu Land ist überraschend einfach gehalten und schnell zu verinnerlichen. Man hat die Wahl zwischen einer Nahkampf- oder Fernkampfwaffe und einigen extras wie eine antike Interpretation von Granaten. Schusswaffen haben eine sehr hohe Feuerkraft und sind je nachdem welche Art man bevorzugt punktgenau. Dafür dauert es aber Ewigkeiten bis man sie schussbereit hat und im Anschluss noch nachlädt. Nahkampfwaffen wie Säbel oder Enterbeile sind schnell und müssen nicht nachgeladen werden. Man hat außer schlagen, stechen und blocken aber kaum Spielraum.

Aber man ist als Pirat ja nur selten auf Land. Das Schiff ist der wichtige Teil des Arsenals und muss deshalb in gutem Zustand gehalten werden. Jeden Schaden den das Schiff erleidet wird manuell repariert. Ein kaputtes Segel oder ein Loch im Unterdeck kann einem schnell das Leben kosten. Der Angriff ist auch nicht leichter als die Verteidigung. Jemand muss das Schiff steuern während die anderen Crew-Mitglieder die Kanonen säubern, stopfen und Nachladen. Ein verfehlter Schuss ist haufenweise verschwendete Arbeit und Munition.

Wie lange wird der Spielspaß bleiben?

Sea of Thieves wird laut Aussagen der Entwickler keine Lootboxen oder ähnliches haben. Man soll aber immer noch in der Lage sein kosmetische Gegenstände wie Skins und Haustiere erwerben können. Was für einen Standardpreis von 70€ immer noch irrsinnig erscheint. Des Weiteren kommt das Spiel trotz spannenden Quests den ersten Beta Testern etwas kurz vor. Dies lässt vermuten, dass das Spiel beim Release zwar viel gespielt aber nach der Zeit des Hypes vergessen werden wird.